FAIRCHAIN KAFFEE

RADIKALER IMPACT, RADIKALE TRANSPARENZ

WAS IST DAS PROBLEM?

Momentan verschwinden 90 % des mit Kaffee erwirtschafteten Geldes in den Taschen einer Handvoll großer multinationaler Unternehmen, die wir Big Coffee nennen. Das bedeutet, dass den Kaffeebäuerinnen und Bauern nur 10 % des Erlöses aus dem riesigen Kaffee Business zugute kommt. Es ist sogar noch schlimmer, denn nur 2 % des Geldes bleibt Anbauenden als echter Profit, da keine echte Wertschöpfung im Ursprungsland stattfindet. Wir mögen Unternehmer*innen sein, aber dieses Ungleichgewicht lässt sich in keinster Weise rechtfertigen. Deshalb haben wir Moyee gegründet!

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„ES IST ZEIT, DASS LÄNDER WIE ÄTHIOPIEN, IHREN RECHTMÄSSIGEN PLATZ ALS GLEICHGESTELLTE PARTNER IN DER KAFFEELIEFERKETTE EINZUFORDERN. ES IST SCHLIESSLICH IHR KAFFEE!“

Guido van Staveren van Dijk, Gründer von Moyee Coffee

Economic Impact

Von der Eröffnung einer Rösterei in Äthiopien bis zu den ersten Schritten in Kenia und Kolumbien ist es ein wilder Ritt, aber es lohnt sich, mitzumachen.

Die Gründung eines sinnorientierten Kaffeeunternehmens in Holland war eine enorme Herausforderung, soviel steht fest. Genau wie Holland, Deutschland und andere westliche Länder, werden wir alle von Big Coffee Unternehmen dominiert, die wiederum richtig viel Geld im Rücken haben. FairChain macht sich stark gegen ein System, in dem Entwicklungshilfe multinationale Konzerne subventioniert. Konzerne, die sich weigern, ihren Reichtum zu teilen. Das Herzstück ist der 50/50-Ansatz, der darauf abzielt, eine gleichwertige Werteaufteilung zu schaffen zwischen Ländern, die Kaffee produzieren, und denen, die ihn konsumieren: Wir wollen die globale Kaffeelieferkette radikal neu auszubalancieren. Mit den Erkenntnissen und der Expertise, die wir in Äthiopien gewonnen haben, haben wir FairChain auf Kenia ausgeweitet und werden demnächst einen Shop in Kolumbien eröffnen.

Social Impact

Von der 20 % FairChain-Prämie hin zu einem existenzsichernden Einkommen.

Durch die nahe Zusammenarbeit mit 100 Kleinbäuerinnen und Bauern, wurde uns schnell klar, dass eine Prämie von 20 % bei Weitem nicht ausreicht, um ein anständiges Nettoeinkommen zu generieren, welches ein Haushalt benötigt, um allen Familienmitgliedern einen angemessenen Lebenstandard zu bieten. Eine Visualisierung der Theorie des Wandels wird durch unsere “Living Income Roadmap” erstellt. In enger Zusammenarbeit mit der FairChain Stiftung haben wir ein Programm entwickelt, dass speziell darauf ausgerichtet ist, „den Landwirt*innen ein existenzsicherndes Einkommen zu verschaffen, indem Plantagen profitabler geführt werden, und sich stärker an wertschöpfenden Aktivitäten beteiligen“.

Environmental Impact

Vom natürlichen Waldkaffee aus Agroforstwirtschaft bis zur “True Cost” Produktion.

Durch unsere Arbeit in der Kaffeeindustrie sind wir gezwungenermaßen auch zu Klimaaktivist*innen geworden. Wir bei Moyee glauben, dass Armut die Hauptursache für die Klimakrise und die damit einhergehende Entwaldung ist. Als Waldbewohner*innen stehen unsere Bauern und Bäuerinnen an vorderster Front der Klimakrise. Durch ihre umweltfreundliche Bewirtschaftung werden Wälder geschützt – Wälder, die für unser aller Überleben notwendig sind! Wir haben 2019 ein ehrgeiziges Baumpflanzprogramm vorgestellt, welches die Einkommen der Landwirt*innen steigert, die lokalen Wälder schützt und den Startschuss zu unserer eigenen Mission Zero markiert. In 2022 wollen wir noch viele Weitere Bäume pflanzen. Unser Ziel ist es zu beweisen, dass unser Geschäftsmodell negative Externalitäten in positive Externalitäten umwandeln kann. Neben der Selbstverpflichtung zu Netto-Null-Emissionen bis 2030 starten wir Projekte, die darauf ausgerichtet sind, unsere eigenen Umweltziele zu erreichen.

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