Unser ökologischer Einfluss
Moyee Coffee ist Klimapositiv. Jeder Schluck Moyee Kaffee trägt dazu bei den Klimawandel anzugehen.

Lass uns die Zukunft verbessern. (3/3)

Hier findest du eine Reihe von 3 Blogposts welche die wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen oder Fabriken – Landwirte – Wälder, kurz erklären.

Unser Impact Report, sowie diese Blogposts heißen „Let’s fix the future!”, einfach weil noch sehr viel repariert werden muss. Durch COVID-19 kam es zu großem Chaos, jedoch hat es vorallem nochmals demonstriert das soziale Differenzen und die damit verbundendene Ungleichheit, zu verstärkter Armut, Entwaldung und Klimawandel führt. Dadurch wurde es besonders deutlich, dass wir mehr denn je zeitgerechte Geschäftsmodelle brauchen, welche daran interessiert sind die Zukunft zu verbessern und nicht weiterhin zu verschlechtern.

Mit FairChain und Moyee bauen wir unser Unternehmen rund um wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen auf. Wie sich dies auf uns und Sie auswirkt, erfahren Sie im Bericht. Wir hoffen, dass wir Sie dazu inspirieren können, etwas zu bewegen, und geben Sie uns gerne Ihr Feedback.

Danke, dass Sie uns über die Jahre unterstützt haben und…. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft gestalten.

Cheers!
Guido & Team Moyee

Ran an die Fakten!

Nachdem wir alle Faktoren der Lieferkette analysiert haben, ergab sich schnell, das unter allen Faktoren in der Lieferkette, die Landwirte diejenigen sind welche den geringsten CO2 Ausstoß darstellen. Das liegt vor allem daran, dass unsere Kirschen vor Ort von Hand gepflückt werden und dabei auch auf Pestizide und Kunstdünger verzichtet wird.

Aufgeschlüsselt sehen wir, dass unser CO2-Fußabdruck auf der Ebene der Landwirte am niedrigsten ist. Denn unsere Bauern pflücken die Kirschen von Hand und verzichten auf Pestizide und Kunstdünger. Ein jüngster Erfolg auf unserer Reise zur Reduzierung des Fußabdrucks unseres Kaffees wurde 2020 nach Äthiopien verschifft: ein Container voller Sonnenkollektoren. Wir werden diese Paneele verwenden, um den Dieselgenerator in unserer äthiopischen Nassmühle zu ersetzen, was unseren CO2-Fußabdruck sofort verbessern wird.

Wir messen unseren Einfluss an drei Faktoren:

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0 kg

CO2 Fußabdruck

Die meisten Kaffees haben einen CO2 Ausstoß von 8-9kg pro Kilogram Kaffee, Moyee CO2 Ausstoß liegt bei 5.4kg Wir sind der Meinung, dass wir diese Zahl noch radikal verbessern können.

0 MTON

CO2 absorbiert

Unsere Lieferkette hat einen CO2-Überschuss von 795 Tonnen, was bedeutet, dass wir 795 Tonnen mehr CO2 absorbieren als wir emittieren. Einzigartig ist, dass dieser Überschuss größtenteils das Ergebnis unseres eigenen CO2-Insetting-Programms auf unserer Farm in Mizan ist, wo wir 373 Hektar natürliche Waldbaumpflanzung in Äthiopien schützen. Bald können wir noch mehr CO2 absorbieren, indem wir 400.000 Kaffeepflanzen anbauen, welche weitere 1.900 Tonnen CO2 absorbieren.

0 Hektar

geschützter Wald

In den letzten Jahren hat Moyee daran gearbeitet, unser Geschäftsmodell neu zu gestalten, um nicht nur die Entwaldung zu bekämpfen, sondern die bereits verlorenen Wälder zurückzugewinnen, damit unseren Landwirten weiterhin ein existenzsicherndes Einkommen gesichert werden kann.

Moyee Coffee ist das einzige Kaffeeunternehmen das mehr C02 absorbiert als es verbraucht. Dadurch trägst du mit jedem Schluck Moyee Kaffee zum Klimaschutz bei.

Als wir mehr über die Herausforderungen erfuhren, mit denen unsere Landwirte konfrontiert waren, wurde uns deutlich, wie eng ihre Zukunft mit unserer Zukunft verwoben war. Als Waldbewohner:innen stehen unsere Landwirt:innen an vorderster Front der Klimakrise. Ihre umweltfreundlichen Anbaumethoden schützen Wälder – Wälder, die für unser eigenes Überleben im Westen notwendig sind.

Allerdings hat Äthiopien in den letzten 20 Jahren etwa 18 % seiner Wälder verloren, was 71.100.000 Hektar entspricht, genug Bäume, um die gesamten jährlichen CO2-Emissionen der Niederlande zu absorbieren. Jedes Jahr verliert Äthiopien weitere 140.000 Hektar durch Abholzung.

Dadurch blieb uns keine andere Möglichkeit auch Klimaaktivist:innen zu werden. Leider sind wir uns auch bewusst das die Abholzung hauptsächlich durch Armut verursacht wird. Das liegt vor allem daran, dass Landwirt:innen nicht die Möglichkeit überlassen wird, nachhaltig zu wirtschaften, da sie nahezu keine finanziellen Mittel zur Verfügung haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, sobald die Einnahmen aus der Kaffeeproduktion zu gering sind, kann Kaffee nicht nachhaltig produziert werden.

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Große Kaffeekonzerne erwirtschaften enorme Gewinne für sich selbst, während sie gleichzeitig Millionen von Landwirten in die Armut drängen, dies führt zur Entwaldung und dadurch sind diese Unternehmen extremst klimaschädlich.

Große Kaffeeunternehmen erwirtschaften enorme Gewinne für sich selbst, während sie gleichzeitig Millionen von Bauern unter die Armutsgrenze drücken, was zu noch mehr Entwaldung und noch größerem Klimawandel führt. Es ist einer der teuflischsten Kreisläufe unserer Zeit.

Unser Ziel ist es, ein Geschäftsmodell nachzuweisen, das negative Externalitäten in positive Externalitäten umwandelt. Neben der Unterzeichnung eines Versprechens für Netto-Null-Emissionen

Unsere Öko-To-Do-Liste

  1. Unseren äthiopischen Flugtransport durch Schiffe ersetzen, so wie auch in Kenia.
  2. Upcycling der Kaffeeschalen auf zu natürlichem Dünger, Backpulver und Pektin.
  3. Wir möchten unser neues kohlenstoffarmes Kaffeeprojekt in Zusammenarbeit mit dem kenianischen Kaffeeforschungsinstitut, Agriterra und der FairChain Foundation mit Unterstützung der niederländischen Regierung, beginnen.
  4. Wir werden unsere Klimapositivität durch unser FairChain Caffeinated Reforestation Programm um weitere 988 Tonnen steigern, beginnend mit 247 Hektar in Mizan, Äthiopien. Dieses Programm befasst sich mit dem Dilemma der Größenordnung, des existenzsichernden Einkommens der Landwirte und des Schutzes der biologischen Vielfalt durch Einwachsen.
  5. Potenzielle Schaffung des Blueprints für den äthiopischen Kaffeesektor, die in der Lage ist, 1 Million Bauern aus der Armut zu befreien und 3,6 Millionen „verlorene“ Hektar Wald in profitable Halbagroforstbetriebe mit erhöhter Biodiversität umzuwandeln.

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